RC Eger/Cheb - RC Fichtelgebirge
Jubiläumsfeier(n) in Eger




In diesem Jahr feiert die Stadt Eger das Jubiläum der ersten schriftlichen Erwähnung vor 950 Jahren (1061) und der RC Cheb/Eger sein 20jähriges Bestehen, das zusammen mit den Freunden des RC Fichtelgebirge gebührend gefeiert wurde.
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Bild: www.panoptikum.net
Der Rotary Club Fichtelgebirge hatte kurz nach der Wende bereits erste Kontakte zu Eger aufgenommen, am 17. September 1991 wurde gechartert und seither entwickelte sich eine enge rotarische Freundschaft, in deren Folge schon mehrere segensreiche Projekte auf den Weg gebracht werden konnten.
Bei herrlichem Herbstwetter begrüßte der Oberbürgermeister der Stadt Eger, Dr. Pavel Vanousek, rotarische Gäste u. a. aus dem Fichtelgebirge, aus Nürnberg, Stiftland, Suhl sowie den tschechischen Nachbarclubs in der historischen Franziskanerkirche im Zentrum von Eger. Aus Anlass der beiden Jubiläen hatten sich die beiden Clubs entschlossen, für diese Kirche (1285 geweiht) deren Renovierung eine Jahrhundertaufgabe sein wird, eines von mehreren farbigen Kirchenfenstern zu spenden. Ein weiterer historischer Anlass war, dass am 30. Januar 1285 in dieser Kirche König Wenzel II. von Böhmen und Prinzessin Guta, Tochter des Habsburger Kaisers Rudolph I. getraut wurden. Diese historische Begebenheit ist zusammen mit den Namen der beiden Spender-Clubs und den Daten der Übergabe in Glas verewigt. Der Sprecher des RC Nürnberg beschrieb das gotische Kirchenschiff treffend als „einen wunderbaren ruinösen Raum, auferstanden aus Ruinen und der Zukunft zugewandt“. Monsignore Heinrich Benno Schäffler aus Wunsiedel hielt die Festrede (als pdf im Anhang). Die großartige Leistung, die bei der Renovierung der historischen Altstadt in Eger bereits vollbracht wurde, konnten die Besucher bei einem Konzert in der „St. Klarakirche“, heute eine moderne Galerie, und bei einem Empfang im Rathaus bewundern. In dem repräsentativen Rathaussaal hatte OB Dr. Vanousek drei Tage zuvor den Staatspräsidenten der Tschechischen Republik begrüßt. Der Oberbürgermeister verwies auf die großen Anstrengungen der Stadt, die Vergangenheit und ihre Folgen zu bewältigen, was gerade in Eger hervorragend gelungen sei, „obwohl viele Bewohner keinen Stolz mehr für ihre Stadt fühlen“. Stolz können jedoch die verantwortlichen Stadtväter sein, deren Bestreben es ist, aus der Stadt Eger einen kulturellen und multinationalen Mittelpunkt zu schaffen – sie sind auf dem besten Weg!
ZEITBEBEN - Rede von Monsignore Heinrich Benno Schäffler (RC Fichtelgebirge
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