Gemeindienstprojekt des RC Nürnberg-Sigena
Junge Künstler in der „Rotary Collection“




Mit einer ungewöhnlichen Idee, ungewöhnlichen jungen Künstlern und einer ungewöhnlichen Resonanz beweist der RC Nürnberg-Sigena, dass sich der rotarische Gemeindienst durchaus nicht nur im sozialen Bereich erschöpfen muss.
|
 |
Ebenso gleichrangig sollen und können Tätigkeiten im kulturellen Bereich eingestuft werden. Basierend auf dieser Definition entwickelte der RC Nürnberg-Sigena bereits im Jahr 05/06 unter seiner späteren Präsidentin Elke Antonia Schloter eine Projektidee, die die Förderung aktueller junger bildender Künstler in den Mittelpunkt stellte und nach wie vor stellt.
Den Begriff „Förderung“ sah man keinesfalls auf Geldzuwendungen beschränkt, der Club begab sich vielmehr bewusst in die Rolle des Käufers und Sammlers. „Es gibt kein klareres Bekenntnis zur Kunst als den Ankauf eines Werkes, was wiederum für den Künstler selbst die größte Motivation und beste Referenz bedeutet“, mit dieser Argumentation gelang es Elke Schloter alle Clubmitglieder zu überzeugen.
Seitdem wählt eine gewählte Club-Jury regelmäßig Werke aus - z. B. in den Jahresausstellungen der Akademie der Bildenden Künste in Nürnberg - deren Qualität sich in vielen Auszeichnungen auch überregional nachvollziehen lässt. Und die Sammlung kann sich mittlerweile sehen lassen: in ihr vertreten sind bereits 23 Werke von 14 Künstlern verschiedenster Disziplinen.
Gezeigt wurden die Arbeiten bisher sowohl in Privaträumen als auch in öffentlichen Ausstellungen. Geplant und denkbar sind Kooperationen mit anderen Rotary Clubs sowie eine Publikation, die für die Künstler selbst ein wichtiges Medium wäre.
Die Mitglieder und „Kunstmäzene“ des RC Nürnberg-Sigena zeigen nun bereits im dritten Jahr durch Offenheit, Neugierde und außergewöhnliche Präsenz ihre Identität mit diesem „etwas anderen Gemeindienstprojekt“. Laut Elke Schloter wird somit im rotarischen Sinne die Toleranz des Anderen dokumentiert: „In diesem Fall der nicht immer bequemen und nicht immer leicht verständlichen zeitgenössischen Kunst. Denn Kunst ist immer das Andere. Sie ist ein letztes Refugium unserer Welt, das sich funktionalistischen Leistungskriterien entzieht. Wir müssen dieses Terrain pflegen, schützen und verteidigen“.
Bei Fragen zu den angekauften Werken wenden Sie sich bitte an Elke Antonia Schloter.
|
 |
|
|
 |