Halbjahreskonferenz der Präsidenten in Hof
Halbzeit für “Schule – Sprungbrett in die Zukunft”




Zum ersten Mal werden die bisher gewonnenen Erfahrungen zum Distriktsprojekt „Schule – Sprungbrett in die Zukunft“ am Samstag, den 29.11.2008, in Verbindung mit der Halbjahreskonferenz der Präsidenten ausgetauscht. Ein themengerechtes Milieu für die Veranstaltung bietet die Helmholtz-Mittelschule in Leipzig.
|
 |
Die Clubs präsentieren in der einführenden Ausstellung ihre Projekte auf Postern. Diese erläutern Projektpartner, Ziele, Vorgehensweise, Ergebnisse und Konsequenzen ihrer Vorhaben. Den Leitvortrag der Tagung wird Prof. Manfred Prenzel vom Kieler Institut für die Pädagogik der Naturwissenschaften halten. Die Diskussion der Projektthemen in sechs Arbeitskreisen soll zu weiterführenden Anregungen für Öffentlichkeit und Politik führen. Der Arbeitskreis Berufsdienst der Distriktsversammlung hatte im April 2007 unseren Clubs vorgeschlagen, sich im Inland verstärkt um Bildungsthemen zu kümmern. Die Governor Peter Iblher, Uwe Sahlmann und Sonnhard Lungfiel haben deshalb die Zukunft von Schule und Ausbildung zum Schwerpunktthema des Distrikts 1880 für die Jahre 2008 – 2011 gewählt. Als Grundlage wurden im Herbst letzten Jahres 320 Schulen im ganzen Distrikt nach Ansatzpunkten für eine Unterstützung durch Rotary gefragt. Beim diesjährigen Präsidentenseminar in Bad Schandau Anfang März hatte Prof. Wilfried Bos vom Dortmunder Institut für Schulentwicklungsforschung die Notwendigkeit von Schulversuchen und Veränderungen noch einmal nachdrücklich hervorgehoben.
Inzwischen haben 58 Clubs zu mehr als 75 Schulen Kontakt aufgenommen und 92 Kooperationen zu ihrer Unterstützung begonnen. Etwa die Hälfte der Projekte befasst sich mit Haupt- und Mittelschulen, um deren Schülern mehr Chancen für den Berufsweg zu vermitteln. Den Schwerpunkt der Projekte bilden „Berufsinformation“ und „Wirtschaftskontakte“. Weitere Themen befassen sich mit „Didaktik“, „Gesundheit und Sport“, „Kreativität, Musik und Theater“, „Internationale Orientierung“ und „Wertebildung und Toleranzerziehung“.
Die Governor begrüßen jedes neue Projekt und jeden teilnehmenden Rotary Club. Die Projekte werden vom Distrikt mindestens drei Jahre begleitet. In einem kontinuierlichen Erfahrungsaustausch sollen die Erfahrungen und Ergebnisse möglichst weit nutzbar gemacht werden und mit in erforderliche Reformen einfließen. |
 |
|
|
 |