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Standort ist der ehemalige drittgrößte Uranerzbergbau der Welt zwischen Gera und Ronneburg, in dem durch die Wismut AG ca. 1 Mrd. Tonnen uranhaltiges Gestein abgebaut und ohne Rücksicht auf die Umwelt in einer dichtbesiedelten Region deponiert wurden.
Die Bundesregierung hat bisher 4,2 Milliarden Euro von 6,2 Millarden Euro zur Renaturierung der drittgrössten Uranerzgruben der Welt eingesetzt. Die Wismut AG hat mit 30.000 Mitarbeitern in den vergangenen Jahren die Renaturierung weit vorangetrieben. Die schlimmsten Gefahren für Umwelt und Bevölkerung werden bis 2007 beseitigt sein. Doch von einem normalen Lebensumfeld sind die Landschaften weit entfernt.
Zwischen Gera und Ronneburg sollen an vier Standorten wesentliche Leitlinien Rotaries symbolisiert werden, nämlich
- Rotary und Frieden
Als Symbol des Friedens wird ein internationales Eichenarboretum auf dem verfüllten Tagebau angelegt.
- Rotary und Freundschaft
Im Gessental wird ein Tal der Freundschaft entstehen.
- Rotary und Völkerverständigung
Ein Weg der Völkerverständigung aus jungem Grün, Birken und Eschen wird angepflanzt.
- Rotary und Jugend – Zukunft
Es soll ein Bürgerpark entstehen, der vor allem der Jugend Raum gibt, verbunden mit Spiel- und Sportstätten.
Jeder Rotarier, Club und Distrikt kann und soll sich beteiligen mit
- einem Baum
- einer Baumgruppe
- einer Bank
- einem sonstigen Objekt
Der heutige Distrikt 1880, der sich mit dem aus ihm im Jahr 1995/96 hervorgegangenen Nachbardistrikt 1950 besonders verbunden fühlt, wird eine Baumgruppe an exponierter Stelle im Tal der Freundschaft im Gessental spenden, die als Beitrag unseres Distrikts 1880 anlässlich einer Feier des Distrikts 1950 zum 100-jährigen Jubiläum von R.I. übergeben wird und auch im Rahmen der Bundesgartenschau 2007 dauerhaft ausgewiesen wird.
Darüber hinaus sind alle Clubs aufgefordert, sich mit jeweils einem Baum an diesem, das Bild von Rotary nachhaltig prägenden Dienstprojekt, zu beteiligen. |